Das Atelier il gatto macht Pause 

Nachdem wir ein Jahr zusammen im Atelier gewerkt haben, habe ich mich entschieden einen längeren "Break" einzulegen... Diese Zeit werde ich nutzen, um neue Ideen zu sammeln :)

Per 1. Juni ist das Atelier nicht mehr am Rheinhof 1.
Infos folgen so bald wie möglich...

 Perspektivisches Zeichnen & 

 Stillleben 

Am Samstagmorgen, am letzten Tag der Herbstferien, besuchten 8 Kinder das Atelier.

"Perspektivisches Zeichnen" war das Thema. Einige Kinder waren bereits beim letzten Zeichnen dabei gewesen, und freudig begutachtete ich die Fortschritte. Beim Zeichnen müssen sich die Kinder recht konzentrieren - die Lockerheit der Linienführung wurde an der grossen Staffelei geübt, so dass sie danach auf dem A4 Blatt weniger Mühe hatten.

Über den Mittag blieben ein paar Kinder zum Mittagessen. Wir setzten uns wie üblich bei schönem Wetter an den Rhein, um die Sonne zu geniessen.

Am Nachmittag war das Thema "Stillleben". Dazu durften sich die Kinder verschiedene Aufgaben aussuchen: Äpfel waren eine beliebtes Sujet, womit sie ein Stillleben aufstellen konnten.

Wir schauten die Bilder des Künstlers Van Gogh an, vor allem das Bild "Korb mit Äpfeln" passte sehr gut. Ein paar Kinder weiteten das Thema aus und entschieden sich einen Baum oder ein Blatt zu malen, was sehr gut zum goldigen Herbst passte.

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 Gipsen - Ferienpass Region 

 Diessenhofen 

10 Kinder haben sich für den Ferienpass zum Gipsen angemeldet. Neugierig schauten sie sich im Atelier um, bevor wir alle beisammen sassen und das weitere Vorgehen besprachen. In einem ersten Schritt durften sich die Kinder immer zu zweit das Gesicht oder die Hand mit einer Gipsbandage einbinden. Nach dem Znüni durften die Kinder in einem zweiten Schritt die Maske oder die Hand bemalen. Die Freude zum gelungenen Werk war zu spüren, ein paar Kinder sagten: im nächsten Jahr komme ich wieder ins "Atelier il gatto"! Das war das grösste Kompliment. DANKE :)

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 Muscheln, Sand & Schmuck 

Passend nach den Sommerferien starteten wir die Kindermalwerkstatt mit den Themen "Bilder aus Muscheln und Sand" sowie "Schmuck mit Muscheln und Steinen" gestalten.

Nachdem ich den Kindern ein paar wichtige Fakten über Muscheln erzählt (Muschelarten, Aufbau und Substanz der Muschel, Nahrung, wie entsteht eine Perle) sowie wie in jedem Kurs einen berühmten Künstler vorgestellt hatte - diese Mal war es Sandro Boticelli mit dem Bild "Die Geburt der Venus, 1485" - gingen die Kinder eifrig ans Werk.

Einige Kinder hatten ihre eigenen Muscheln aus den Ferien mitgebracht, die anderen durften sich aus dem grossen Muschelkorb aus meiner Ferienzeit in der Toscana bedienen. Der Sand wurde mit Kleister gemischt, so dass eine Sandmasse entstand, die die Kinder auf die Leinwand kleisterten. Das Ergebnis: schöne Erinnerungen mit Strand und Muscheln.

Am Nachmittag bastelten die Kinder wunderschönen Schmuck und Glücksbringer für sich selbst oder für ihre Familie: Ringe, Ohrringe, Anhänger, Briefbeschwerer usw. Mit Perlen, Glitzerpulver und Farben ausgerüstet machten sie sich an die Arbeit - die Ideen waren vielfältig!

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 Ausflug zum Rietberg Museum - 

 Tanabata Fest 

Als Abschluss vor den Sommerferien 2017 habe ich mit der Kindermalwerkstatt das Museum Rietberg in Zürich besucht. Ein grosser Anlass an diesem Tag war das Tanabata Fest, das im Rietberg Museum gefeiert wurde.

Tanabata, das «Sternenfest», wird in Japan am
7. Juli gefeiert. Das Fest hat seinen Ursprung in einer alten Liebesgeschichte. 
Kinder und Erwachsene schreiben einen Wunsch auf ein Stück Papier, an Bambuszweigen aufgehängt, soll er in Erfüllung gehen. 

Die Kinder der Kindermalwerkstatt durften ebenfalls einen Wunsch an die Bambuszweige hängen. Alle Wunschzettel werden nach dem Fest an den Seimei-Schrein in Kyoto geschickt und dort gesegnet.

Es gab mehere Posten am Tanabata Fest:

–  Nodate, japanische Teezubereitung
–  Erzählungen mit Bildern
–  Bambusspielzeug basteln
–  Wasser-Yo-Yo angeln

Da die Schätze des "Osiris", des alten Ägyptens, zur gleichen Zeit im Rietberg Museum ausgestellt waren, hatten wir noch genügend Zeit uns diese anzuschauen.

Im wunderschönen grossen Park liessen wir uns für eine Pause nieder, bis wir wieder den Heimweg angingen.

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 Perspektivisches Zeichnen / 

 Kneten zum Thema Barbapapa 

Ausgerüstet mit Bleistift und Papier, bagannen die Kinder eifrig am Morgen verschiedene Objekte abzuzeichnen. Ein Holzmännchen, eine Holzhand, zahlreiche Tier- und Comicfiguren aus Plastik sowie ein paar Spiegel für das Abzeichnen des eigenen Gesichtes standen zur Verfügung. Dabei zeigte ich den Kindern, wie man Objekte Schritt für Schritt abzeichnet. Gar nicht so einfach! 

Am Nachmittag erzählte ich den Kindern von der berühmten Figur Barbapapa und wer sie erfunden hat. Dass Barbapapa vom Begriff "Barbe à papa" stammt(= Zuckerwatte auf Französisch), brachte die Kinder ins Staunen. Endlich wussten sie wieso Barbapapa rosa ist - und die Mammapapa schwarz. 

Wie unser amerkanische Erfinder von Barbapapa Talus Taylor versuchten die Kinder aus der farbigen Knete neue Figuren zu erfinden. 

Farbenfrohes Schaffen und ganz viele süsse und lustige Figuren waren das Resulat.

 

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 Malen und Zeichnen
 wie die Grossen
 

Am Morgen widmeten wir uns ganz den Farben - Kandinsky ist dazu ein guter Lehrpfad. Nach kurzem Überlegen, wusste jedes Kind was es malen mochte. Die Farben und Pinsel standen bereit, die Kinder verteilten sich an den Staffeleien oder an der Wand. Die Kinder durften ausprobieren, tupfen, spritzen, malen usw. Am Ende der 2 Stunden hatten wir farbenfrohe Kunstwerke, ein paar grosse Wasserflecken der umgekippten Wasserbecher am Boden (vor lauter Eifer während des Malens) und ein paar Farbkleckse an der Wand. Das ist aber nicht schlimm, denn schliesslich sind wir im Atelier - so muss es sein :)

Am Nachmittag nahmen wir statt Pinsel den Bleistift hervor. Die Kinder durften sich ein Objekt aussuchen und es abzeichnen.

Es gab verschiedene Objekte zur Auswahl, jedoch entschieden sich alle Kinder für die Coca-Cola Büchse. Das Coole daran war, dass man das Coca-Cola dann trinken durfte :)

Der Bedarf und der Wille ist da, noch mehr zu zeichnen: Der nächste Kurs steht bereits am 17.6. fest (ist schon fast ausgebucht).

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 Arbeiten mit Wachs,

 Verzieren mit  Mosaiksteinen 

Was man nicht alles machen kann mit Wachs! 

Figuren gestalten und diese dann während einer Ausstellung brennen lassen... Da staunten die Kinder nicht schlecht, als ich ihnen an diesem Morgen vom international bekannten Künstler Urs Fischer erzählte, der seine Wachsfiguren durch die Flamme des Dochts während der Ausstellung verwandeln lässt.
 

Das Wachsfigurenkabinett von Tussaud war vielen Kindern bereits ein Begriff, die Vorstellung, dass die Figuren wirklich aus Wachs bestehen und lebensecht aussehen, war fast unvorstellbar.

Wir in der Kindermalwerkstatt bewegen uns im Vergleich dazu noch in Kinderschuhen mit Wachs zu arbeiten, und auch hatte noch kein Kind mit diesem weichen und warmen Material gearbeitet (ausser beim Kerzenziehen). So wurden Kerzen in allen Variationen verziert, mit Namen, Mustern, Tieren usw. 

Am Nachmittag widmeten wir uns den Griechen und Römern. Die Kinder erfuhren, dass Wände und ganze Bodenflächen in den Gebäuden von gut betuchten Menschen früher mit Mosaiksteinen verziert wurden.

Um einen Schritt in die Zukunft zu machen, zeigte ich den Kindern die berühmten "Nana" Figuren von Nicky de Saint Phalle (1930*-2002). Ihre Arbeit mit Mosaik ist und bleibt bewundernswert. 

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Der Samstag im März galt ganz dem Tag der Bekleidung und Verkleidung: Am Morgen durften die Kinder eigene Stempel schnitzen und formen, um damit ihre eigenen Muster für ihre Taschen und
T-Shirts zu kreieren. Dabei gab es neben dem Kartoffel- auch Zitronen- und Apfelstempel.

Wunderschöne Taschen und T-Shirts waren das Resulat!

Am Nachmittag erlebten die Kinder am eigenen Leib, Masken zu gestalten, was recht amüsant her- und zu ging: Das eine Kind durfte sich hinlegen und sein Gspänli bestrich es zuerst mit einer Gesichtscrème und legte ihm dann sorgfältig die Gipsbandagen auf das Gesicht, bis die Maske entstand. Danach wurde sie nach Lust und Laune bemalt. Hat Spass gemacht :)

Masken, Taschen und T-Shirts 

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 Auf den Spuren von Alberto Giacometti und Pablo Picasso 

Kennt ihr Alberto Giacometti? Und Pablo Picasso?

Ein zögerndes "Ja" war die Antwort der Kinder, die sich am 11. Februar in der Kindermalwerkstatt versammelt hatten. Das Zögern sollte sich nun ändern, denn die Themen der heutigen Kindermalwerkstatt erlaubte ihnen diese zwei weltbekannten Künstler und deren Arbeiten besser kennenzulernen.

Da Gipsarbeit für viele Kinder neu ist, führte ich sie zuerst anhand eines Gipsabdruckes in die Materie ein. Sie durften ihre Hand in eine Tonform drücken und danach füllten wir diese mit Gips auf. Entstanden sind schöne Erinnerungen von der eigenen Hand.

Um die Arbeit von Giacometti besser zu verstehen, formten die Kinder mit Draht ein Männchen, das sie dann nach und nach zuerst mit Klebeband und danach mit Gipsbandagen umhüllten. Zehn wackere Giacometti-Figuren wurden zum Leben erweckt, die wir auf einen Tonsockel stellten.

Am Nachmittag widmeten wir uns einem spannenden, aber auch sehr anspruchsvollen Thema zu: Pablo Picasso & Kubismus. Dabei erfuhren die Kinder, dass Picasso die Objekte von allen Seiten darstellte um möglichst viele Blickwinkel zu erzeugen. Die Kinder gingen eifrig ans Werk und merkten, dass es gar nicht so einfach ist, Objekte und Gesichter so darzustellen. 

Die Kinder erfuhren an diesem Tag auch, wie anspruchsvoll Kunst und die Arbeit damit sein kann. Manches Kind rief: "Mein Männchen steht nicht!" oder "Meine Zeichnung gefällt mir nicht!". Dies gehört zum Lernen dazu und nicht alles passt immer auf anhieb. Das soll aber auch so sein, nur durch Erarbeiten und Weitermachen machen die Kinder Schritt für Schritt Erkenntnisse, die sie für weitere Arbeiten, aber auch für ihren Alltag benutzen können. Es sind keine Fehler, es sind wichtige Erkenntnisse und sie sammeln an Erfahrung. Daraus möchte ich immer wieder von der heutigen Erfolgskultur abwenden: Wir müssen auch was "Schräges" oder "Hässliches" machen, um weiterzukommen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Kindern weiterhin frohes Schaffen und viel Spass
am Entdecken!

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 Start der Kindermalwerkstatt - ein voller Erfolg 

Am 14.1.2017 um 10 Uhr trafen sich zehn Kinder, 
um in der Kindermalwerkstatt das 1. Mal zu malen und zu gestalten.

Am Morgen befassten wir uns mit dem Thema "Mondrian" - die Grundfarben Rot, Blau, Gelb standen im Mittelpunkt. Eifrig arbeiteten die Kinder an drei Posten: mit Papier, auf Leinwand oder an der Staffelei entstanden wunderschöne Werke. Stolz zeigten sie ihren Eltern um 12 Uhr ihre Werke.

Am Nachmittag war "Marmorieren" angesagt.

Ein paar Kinder blieben im Atelier, um zu essen, andere kamen um 13 Uhr neu hinzu.

Ein Nachmittag voller acht experimentierfreudiger Kinder tümmelten sich um die vier grossen Wasserbecken, worin sie ihre Papiere legten und nach ein paar Sekunden neugierig herausnahmen. Bunte Papiere in allen möglichen Farben kamen zum Vorschein, vor allem das Gold und Silber gaben dem Papier eine "edle" Note. 

Nebst dem Wasserbecken, lernten die Kinder auch mit Rasierschaum zu Marmorieren. Das war sehr lustig und machte Spass!

Durch das Malen in Aktion brachte ich den Kindern "Jackson Pollock" näher - der Begriff "Action Painting" wurde nun im wahren Sinn des Wortes begreifbar, und so durften die Kinder auch auf ausgelegtem Papier am Boden mit Farben direkt aus der Tube, mit Schwämmen und Pinseln "in action" malen.

Mit freudigen Gesichtern nahmen die Kinder um 15 Uhr den Nachhauseweg an - glücklich und müde, doch voller Vorfreude auf's nächste Mal.

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 Neueröffnung der Kindermalwerkstatt in Diessenhofen 

 01.01.2017 

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Artilleriestrasse 35, Schaffhausen www.atelier-il-gatto.com

© 2020 Atelier il gatto

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